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Hans Thomas Hakl:

DER VERBORGENE GEIST VON ERANOS


UNBEKANNTE BEGEGNUNGEN ZWISCHEN WISSENSCHAFT UND ESOTERIK
EINE ALTERNATIVE GEISTESGESCHICHTE DES 20. JAHRHUNDERTS

Umfang: 496 Seiten, Softcover gebunden oder
in Leinenausgabe mit 4-farb. Schutzumschlag,
limitiert, nummeriert und vom Autor signiert,
mit 47 teils unveröffentlichten S/W-Abbildungen
der Eranos-Referenten von 1933 bis 1999,
1. Auflage 2001

 

Kurzinhalt:
Die Bedeutung von Eranos
Hin zu Eranos
Die erste Eranostagung 1933
Eranos und der Nationalsozialismus
Eranos 1934
Eranos 1938
Die Kriegsjahre
Neue Perspektiven nach dem Weltenringen
Die Glanzzeit beginnt
Die Fünfziger Jahre
Polytheismus gegen Monotheismus
Ende und Neuanfang und wieder Turbulenzen
Geht ein Zyklus zu Ende – oder doch nicht?



Bestellinfo
:
ISBN: 978-3-935164-02-3
Softcover-Ausgabe: EUR 39,50 (zzgl. Porto)
Leinen-Ausgabe: EUR 50,00 (Porto inkl.)

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Stimmen zum Buch:
„H. T. Hakls Buch über die Entwicklung von ERANOS ist überaus spannend. Als jüngere Zeitgenossin vieler, wenn nicht der meisten dort vorgestellten Persönlichkeiten, hat mich die treffende Analyse fasziniert, und ich hoffe sehr, dass viele an der europäischen Geistesgeschichte Interessierte dieses grundlegende Werk lesen und dadurch einen neuen Zugang nicht nur zu dem bisher weitgehend von der Wissenschaft vernachlässigten Thema ERANOS finden, sondern auch zu wichtigen Fragen der neueren Geschichte. Jeder an geistesgeschichtlichen Problemen der Neuzeit Interessierte sollte das Buch aufmerksam lesen.“ (Annemarie Schimmel, Islamwissenschaftlerin, Prof. Dr. Drs. h.c. mult., u. a. Trägerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels und weltweit anerkannte Islamexpertin)

„Eranos, die jährliche Zusammenkunft prominenter Gelehrter in Ascona seit 1933, ist längst zu einem Bestandteil der neueren Geistesgeschichte geworden. Hans Thomas Hakl gelingt es, dieses bisher unerforschte Kapitel in seiner ganzen Vielschichtigkeit zu erhellen und die geistige Mitte dieser Begegnungen, dazu ihre Ausstrahlung in alle Welt, sichtbar zu machen. Ein spannendes und zugleich höchst aktuelles Lesevergnügen!“ (Erik Hornung, Ägyptologe an der Universität Basel und ehemaliger Präsident der „Amici di Eranos“)

„Diese, dem Phänomen Eranos gewidmete erste Gesamtdarstellung wissenschaftlichen Wertes, kommt gerade recht und dürfte wohl auf lange Zeit das Standardwerk bleiben. Auf fein gesponnene Weise werden nicht nur hochinteressante Details und Aussagen aus erster Hand sowie gediegene Einzeluntersuchungen zusammengetragen. Ebenso gelingt es dem Autor aufzuzeigen, wie die verschiedenen Beziehungsfäden innerhalb der Eranos-Tagungen zusammenlaufen und darüber hinaus, die Bezüge zur neueren Geistesgeschichte herzustellen.“ Antoine Faivre, Lehrstuhlinhaber für die Geschichte der esoterischen und mystischen Strömungen im Europa der frühen und modernen Neuzeit am Religionswissenschaftlichen Institut der E.P.H.E. (Sorbonne), und ehemaliger Redner beim Eranos)

„Dieses faszinierende Buch liefert einen äußerst gründlichen und ausgewogenen Bericht von einer verborgenen Dimension des geistigen Lebens im letzten Jahrhundert. Diese Dimension wird hier in einer überaus sorgfältigen und wissenschaftlichen aber auch interessanten Weise der Öffentlichkeit enthüllt. Dabei zeigt der Autor auf, dass die Eranos-Konferenzen von 1933 bis 1988 ein – wie man das in einer postmodernen Computersprache ausdrücken könnte – im Hintergrund des 20. Jahrhunderts ablaufendes Programm darstellen und dass diese bis jetzt unbekannte Kraft ein spirituelles Vermächtnis in sich birgt und zwar genau inmitten eines modernistischen Scheiterns von Seele und Geist.“ David Miller, Watson-Ledden Professor Emeritus der Religionswissenschaften an der Syracuse Universität (USA) und Mitglied des Eranoskreises von 1969–1988)

„Die Geschichte eines Jahrhunderts bleibt so lange unverständlich, bis man den Geist erkennt, der sie von innen her gelenkt hat. Der Geist des 20. Jahrhunderts ist im Guten wie im Schlechten oft mit dem Genius Loci identifiziert worden, der den Eranos-Tagungen von Ascona voranstand. Dieses Buch ist nun der einzige brillante und kompetente Führer, um sich in diesem Labyrinth geistiger Verwicklungen zurechtzufinden.“ Giovanni Casadio, Professor für Religionsgeschichte an der Universität Salerno und ehemaliger Redner beim Eranos)


Kurzbeschreibung:
ERANOS – ein Name ist Programm. Am Fuße des Monte Verità trafen sich über 70 Jahre hinweg Gelehrte, um über eine geistige Welt zu sprechen, über Fragen, die den Menschen in seinem Wesen angehen und berühren, Fragen, die tiefgründig und weitreichend existentiell sind. Ob nun C. G. Jung oder Mircea Eliade, ob Gershom Scholem oder Henry Corbin – und Dutzende weiterer Namen könnten genannt werden –, sie alle hatten eine Ziel: die Welt um jenen geistigen Bereich zu erweitern, der zum Menschsein einfach dazugehört. Hans Thomas Hakl ist es gelungen, jenes Anliegen einzufangen und für den Leser so komplex und zugleich so einfühlsam und ausgewogen darzustellen, dass niemand, der sich ernsthaft mit dem 20. Jahrhundert beschäftigen will, an diesem Buch vorbeikommen wird. Ein Standardwerk zur verborgenen Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts!

Das Werk zeichnet die Geschichte der Eranos-Tagungen nach, jener Begegnungsstätte zwischen Ost und West, zwischen Wissenschaft und Esoterik, die maßgeblichen Einfluss auf die Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts hatte und beschäftigt sich u. v. a. mit so wichtigen Persönlichkeiten wie C. G. Jung, Gershom Scholem, Mircea Eliade, Aldolf Portmann, Karl Kerényi, Heinrich Zimmer, Henry Corbin, D. T. Suzuki.

Der Autor, H. T. Hakl, hatte Zugang zu unveröffentlichten Quellen und Briefen, sprach mit Zeitzeugen persönlich und durchforschte die nationale und internationale Forschungsliteratur. Ihm gelang es, ein Bild einer Tagung zu zeichnen, das in seiner komplexen und ausgewogenen Art auf viele „dunkle“ Kapitel der letzten 60 Jahre in Bezug auf die Verbindung von Wissenschaft und Esoterik ein neues Licht wirft.


Der Inhalt:
Vorwort
Die Bedeutung von Eranos – Olga Fröbe-Kapteyn – Die Münchener Kosmiker und Eranos – Theosophie und Arkanschule – Sehnsucht nach dem Osten – Monte Verità und die Schule der Weisheit
Hin zu Eranos Olga Fröbe und Carl Gustav Jung – Rudolf Otto
Die erste Eranostagung 1933
Eranos und der Nationalsozialismus – C. G. Jung und Jakob Wilhelm Hauer
Eranos 1934 – Martin Buber, Sigrid Strauss-Klöbe und andere – Die nächsten Tagungen bis 1937
Eranos 1938 – Mary und Paul Mellon – Vor dem Krieg
Die Kriegsjahre – Karl Kerényi – Probleme mit den USA
Neue Perspektiven nach dem Weltenringen – Endgültiger Aufschwung des Eranos
Die Glanzzeit beginnt – Gershom Scholem – Henry Corbin
Die Fünfziger Jahre – Mircea Eliade – Olga Fröbe und C. G. Jungs Abschied von Eranos – Walter Robert Corti und die Platonische Akademie – Der Tod Frau Fröbes und die erste Zeit danach
Polytheismus gegen Monotheismus – James Hillman – Veränderungen
Ende und Neuanfang und wieder Turbulenzen – Kritische Fragen – Politische Implikationen – Das Völkische – Hat Eranos Vorbildwirkung gehabt?
Geht ein Zyklus zu Ende – oder doch nicht?
Literaturverzeichnis
Namensregister
Quellenverzeichnis

Buch im Bild:

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